Geschrieben von Jennifer Bullert
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Die Staatsanwaltschaft Göttingen hat Ermittlungen gegen den Geschäftsführer der Sterbekasse bei den Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Northeim eingeleitet. Ihm wird vorgeworfen, sich an den Geldern privat bereichert zu haben. Zwischen Ende Februar und Ende Oktober soll er eine Summe von 50.000 Euro abgehoben haben. Dazu Oberstaatsanwalt Andreas Buick: „Darüber hinaus soll er an eine dritte Person einen Betrag in Höhe von ungefähr 150.000 Euro überwiesen haben, wobei es sich dabei offenbar um ein Darlehen handelt, denn insgesamt 110.000 Euro sind in der Zwischenzeit von dieser Person wieder zurücküberwiesen worden, sodass noch 40.000 Euro in der Sterbekasse fehlen.“ Die Staatsanwaltschaft will nun die Hintergründe prüfen. Seitens des Geschäftsführers sei in der Vernehmung die Stellungnahme erfolgt, es habe sich um ein Darlehen gehandelt, das er in einem Fall noch nicht zurückgezahlt habe, erklärte Buick.