Göttinger Schüler stellten wiederverwendbaren Coffee-to-go-Becher vor
Die Schüler der Berufsbildenden Schule II in Göttingen haben heute einen wiederverwendbaren Becher vorgestellt. Der sogenannte „Fair Cup“ ist Teil eines Mehrwegsystems, den die Abiturienten zusammen mit der Studienrätin Sibylle Meyer und verschiedenen Kooperationspartnern der Region entwickelt haben. Der aus Kunststoff bestehende 0,25 Liter fassende „Fair Cup“ kann im Gegensatz zu Einweg-Bechern bis zu 400 Mal wiederverwendet werden. So soll Müll reduziert und etwas Gutes für die Umwelt getan werden, so Meyer: „Es ist einfach besser einen Kunststoffbecher zu verwenden. Mal abgesehen davon, mit unserem System, wenn es auch recycelt wird, und hinterher auch wieder zurückkommt, kann man aus dem Kunststoff wieder etwas Neues gewinnen. Das heißt, es ist ein Kreislauf in dem wir drin sind. Das Ding landet nicht im Meer und kann Fische sozusagen oder unsere Meere vermüllen.“ Ab 1. Februar startet das 3.100 Euro teure Projekt mit einer Auflage von 5.000 „Fair Cups“ in Göttingen.
Fair Cup Vorlage (Bild: BBS II)
Der fertige Becher (Bild: Anna Kunzmann)
Sibylle Meyer bei der Vorstellung des Projekts (Bild: Anna Kunzmann)
Sibylle Meyer bei der Vorstellung des Projekts (Bild: Anna Kunzmann)