Geschrieben von Jeanine Rudat
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Die Stadt Einbeck hat am Donnerstag ihr Nutzungs- und Erschließungskonzept für das Alte Rathaus und die Ratswaage vorgestellt. Ziel ist es, die städtischen Immobilien deutlich stärker zu nutzen. Für die Barrierefreiheit der drei Stockwerke soll ein neuer Aufzug installiert werden. Der Keller könnte, so die Architekten, für Stadtführungen oder gastronomisch genutzt werden. Das Erdgeschoss soll im Wesentlichen bestehen bleiben, wird jedoch mit moderner Veranstaltungstechnik ausgestattet. Durch den neuen Standort des Aufzuges ergäben sich ein weiterer Eingang zum Raum und eine mögliche Integration eines heute als Stuhllager genutzten Raumes für die Ausstellung stadtrelevanter Themen. Auch die Rathaushalle sollte in diesem Fall regelmäßig für Besucher geöffnet sein und in Vitrinen beispielsweise Objekte der Stadtgeschichte zeigen. Das 1. Obergeschoss könnte als Gästehaus der Stadt mit kleinen Appartements oder als repräsentative Büroetage dienen. Das Dachgeschoss steht als FFH-Gebiet unter Schutz, da dort die Fledermausart Großes Mausohr heimisch ist. Anfang März steht eine Beratung im Bauausschuss an und frühestens kommendes Jahr ist mit möglichen Zusagen aus Förderprogrammen zu rechnen.

Stellten die Planungsergebnisse vor: Marco Evers und Dagmar Schierholz (beide SHH Architekten), Jürgen Höper, Dr. Sabine Michalek und Frithjof Look Plan (Bild: Fachwerk5Eck)

3D-Ansicht der zukünftig barrierefrei erschlossenen Rathaushalle (Bild: SHH Architekten)