Geschrieben von Jennifer Bullert
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Der Göttinger Kreisverband der Jungen Union (JU) schlägt einen Ausbau der Anruf- Sammel-Taxen im Landkreis im Rahmen einer Pilotphase vor. Dabei sollen sich diese nicht nur auf die Strecken von und nach Göttingen konzentrieren, sondern auch Verbindungen zwischen den Gemeinden befahren. Die Kosten von derzeit rund 66.000 Euro sollen dabei vom Landkreis getragen werden. Der Kreisverband nimmt mit seinem Vorschlag Bezug auf das Vorhaben des Landrats Bernhard Reuter, den Bahnhaltepunkt Rosdorf wiederzubeleben. „Die wahren Probleme beim ÖPNV liegen nicht im Speckgürtel Göttingens, sondern in den ländlichen Regionen. Es gibt kein flexibles Angebot für Jugendliche außerhalb dieses Gebietes; weder im Altkreis Göttingen, noch im Altkreis Osterode“, so Lauritz Kawe, Vorsitzender der JU, wörtlich. Es gebe selbst in Rosdorf kein Interesse an der Reaktivierung des Bahnhaltepunkts und es existiere bereits eine Busverbindung. Die 400.000 Euro für dieses Projekt könnten sinnvoller investiert werden, so die JU.