Neuer Lehr- und Lernansatz für Zahnmedizinstudierende bringt UMG-Wissenschaftlern Preis ein
Drei Wissenschaftler der Universitätsmedizin Göttingen haben den höchsten Lehrpreis der Zahnmedizin erhalten. Anette Wiegand, Sven-Olav Pabel und Xenia Schulz haben in ihrer Studie einen neuen Lehr- und Lernansatz entwickelt, mit dem die Handlungsabläufe von Zahnmedizinstudenten verbessert werden sollen. Dieser neue Ansatz sieht vor, dass Studenten in Kombination mit erschwerten Bedingungen an Phantomköpfen beispielsweise das Legen von Füllungen üben. Unter anderem haben sie dabei einen Gipsarm gehabt oder mit Torwarthandschuhen beziehungsweise einem zugeklebtem Auge hantiert. In der praktischen Prüfung schlossen die Studenten, die mit dieser Methode gelernt hatten, besser ab. Der Dental Education Award wird jährlich von der Kurt-Kaltenbach-Stiftung für die Förderung der zahnmedizinischen Lehre vergeben und ist mit 7.000 Euro dotiert.
Der Lehr- und Lernansatz der drei UMG-Wissenschaftler konnte die Kurt-Kaltenbach-Stiftung überzeugen. (Bild: UMG)