Geschrieben von Jeanine Rudat
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Die Stadt Osterode hat die Villa Gyps als Konzeptimmobilie für das Projekt Fachwerk-Fünfeck ausgewählt. Das historische Ensemble der Villa mit dessen anliegenden Garten und Parkgebäuden, bilde ein einzigartiges Zeugnis des Jugendstils in Deutschland und repräsentiere außerdem einen wichtigen Teil der Industriegeschichte Osterodes im Gipssteinbruch, so Juliane Hofmann von der Geschäftsstelle Fachwerk-Fünfeck. Um die Erhaltung des Gebäudes kümmert sich ein Verein, der die Villa 2011 vor dem Abriss bewahrte. Mit dem Nutzungs- und Erschließungskonzept möchten die Stadt Osterode und die Geschäftsstelle des Fachwerk-Fünfecks Entwicklungsmöglichkeiten für die Attraktivität und Revitalisierung der leerstehenden Immobilie aufzeigen, um sie wieder dauerhaft und vollständig zu nutzen. Außerdem soll ein Wasserschaden beseitigt werden. Mit den Konzeptergebnissen und einer öffentlichen Präsentation ist Anfang April zu rechnen.

Für die Jugendstilvilla ‚Villa Gyps‘ soll im Rahmen des Projekts Fachwerk-Fünfeck ein Nutzungs- und Erschließungskonzept erstellt werden, das Varianten der möglichen Nutzung aufzeigt. (Bild: Fachwerk-Fünfeck)

Jugendstilvilla ‚Villa Gyps‘ - Obergeschoss (Bild: Fachwerk-Fünfeck)