Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung fördert Göttinger "Fair Cup" mit 10.000 Euro
Die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung fördert einen von Göttinger Schülern erfundenen wiederverwendbaren Kaffeebecher mit 10.000 Euro. Das Projekt zeige vorbildlich, wie Müllvermeidung vor Ort durch ehrenamtliches Engagement aussehen kann, so Stiftungsgeschäftsführer Karsten Behr. Gemeinsam mit dem Verein „GFT-Erasmus“, der die berufliche Aus- und Weiterbildung mit dem Ziel der Internationalisierung von Schule und Betrieb fördert, will die BBS ll unter dem Titel „Fair Cup“ ein Pfandsystem für Kaffeebecher etablieren, die aus spülmaschinenfesten Plastik und biologisch abbaubaren Kunststoffdeckel bestehen. 5.000 Becher werden seit gestern in Göttinger Firmen und den Bäckereien Ruch, Küster, Thiele, Hermann und Kopp´s verteilt. Jeder Becher kostet einen Euro Pfand und ist bis zu 400 Mal benutzbar. Über die Vorteile des Systems sagt Sibylle Meyer, Berufsschullehrerin und GFT-Erasmus-Sprecherin: „Es ist einfach besser einen Kunststoffbecher zu verwenden. Mal abgesehen davon, mit unserem System, wenn es auch recycelt wird, und hinterher auch wieder zurückkommt, kann man aus dem Kunststoff wieder etwas Neues gewinnen. Das heißt, es ist ein Kreislauf in dem wir drin sind. Das Ding landet nicht im Meer und kann Fische sozusagen oder unsere Meere vermüllen.“ Außerdem könne das Pfandgeld gespendet werden und komme damit sowohl dem Fair Cup als auch anderen gemeinnützigen Projekten zu Gute, so Meyer.
Fair Cup Vorlage (Bild: BBS II)
Der fertige Becher (Bild: Anna Kunzmann)