Geschrieben von Jeanine Rudat
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Im Rahmen der Vorstellung des ersten Landesaktionsplans Inklusion hat sich die Niedersächsische Sozialministerin Cornelia Rundt über die außerschulische Inklusionsarbeit im Landkreis Northeim informiert. Gemeinsam mit der Stadtjugendpflege Dassel, dem Jugendring Hannover und dem Beirat für Menschen mit Behinderungen präsentierte die Jugendpflege des Landkreises Northeim ein von behinderten und nicht behinderten Kindern gebauten Kicker, der die praktische Umsetzung eines Inklusionsprojektes veranschaulichte. „Ich hoffe, dass das Land Niedersachsen nun auch die finanziellen Voraussetzungen für Unterstützung und Förderung von inklusiv ausgerichteten Angeboten, Projekten und Maßnahmen in der Kinder- und Jugendarbeit schafft“, so Kreisjugendpfleger Andreas Kohrs. Er könne sich ein entsprechendes Modellprogramm vorstellen. Northeim befasst sich seit 2008 mit der Gleichstellung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung in der Kinder- und Jugendarbeit. Der Landkreis hat dafür Mindeststandards und Entwicklungsziele entwickelt, die bisher landesweit einmalig sind. Die Angebote reichen von Musik- Film- und Theaterprojekten, über die Anschaffung von Rampen und Rollstühlen bis zur Förderung des Einsatzes von Assistenzkräften bei Freizeiten.

v. l. n. r.: Cornelia Rundt (Nds. Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung), Simone Pleyer, Katharina Hasselmann, Andrea Berger-Nowak (alle Nds. Landesjugendamt) und Andreas Kohrs (Kreisjugendpfleger) beim „kickern“ am gemeinsamen Stand des Landesjugendamtes und der Kreisjugendpflege (Bild: Landkreis Northeim)