Geschrieben von Jeanine Rudat
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StadtRadio-Mitarbeiterin Tina Fibiger hat am Samstag für ihre einstündige Sendung über 125 Jahre Deutsches Theater den Sonderpreis der Alexanderstiftung Göttingen erhalten. Fibiger über den Preis: „Ich finde natürlich diesen Preis eine schöne Wertschätzung auch für meine Theaterarbeit, die vielen Korrespondenzen, die im Laufe der Jahre entstanden sind, aber(…) so ein Beitrag lebt eigentlich von den Gesprächspartnern, also dass man ein offenes Dialogklima hat, also so gesehen, sind sie mindestens dafür verantwortlich dafür, dass ich den Preis kriege, genauso wie ich.“ In der Sendung sei es Fibiger gelungen, das fühlbar zu machen, was sich schwer fassen lasse, so DT-Intendant Erich Sidler in seiner Laudatio. Die fast mystische Begeisterung für das Theater an sich, aber auch die konkrete Geschichte des Hauses, das einst von einer stolzen Bürgerschaft eingerichtet wurde. Den 1. Preis der Alexanderstiftung erhielt eine Studierendengruppe für ihren Bericht „Verdrängt - Verfolgt - Vergessen: Das Judenhaus Weender Landstraße 26 und seine BewohnerInnen“. Mit dem 2. Preis wurde Norman Lippert für seinen Artikel „Schwarz auf Weiß - Die Wiege des Papierrecyclings liegt in Göttingen“ ausgezeichnet. Den 3. Preis erhielt Klaus Wettig für seinen Text: „Als die Hannoveraner Preußen wurden“. Der Göttinger Alexanderpreis zeichnet einmal im Jahr Berichte aus, die sich mit der „Vergangenheit der Stadt Göttingen und ihres Umfeldes“ beschäftigen. Die ausgezeichneten Arbeiten sind auf der Internetseite der Alexanderstiftung zugänglich.

Tina Fibiger (Bild: privat)