Göttinger Kreistagsgruppe Linke/Piraten/Partei plädiert für Fortbestand der KMS
Die Göttinger Kreistagsgruppe Linke/Piraten/Partei plädiert für den Fortbestand der Kreismusikschule (KMS) als öffentliche Einrichtung. Damit übt sie Kritik an den Plänen der Mehrheitsgruppe von SPD/Grünen und Freien Wählern, die sich für einen privaten Anbieter ausgesprochen hätten, um den Erhalt der KMS zu sichern. Die Gruppe Linke/Piraten/Partei befürchtet, dass durch dieses Vorgehen prekäre Beschäftigungsverhältnisse für die Angestellten geschaffen werden, die derzeit nach Tarif entlohnt würden. Der stellvertretende Gruppensprecher, Meinhart Ramaswamy, dazu wörtlich: „Kostensenkung durch Hungerlöhne für die Musiklehrer/innen darf es nicht geben. Die Arbeitsverhältnisse müssen sozialversicherungspflichtig sein und dem TVÖD entsprechen. Durch das Gebaren des Geschäftsführers Eberwien und des Kreisrats Riethig ist der KMS geschadet worden. Dieses muss Teil der öffentlichen Debatte werden.“ Die Gruppe hat einen Änderungsantrag eingereicht. Dieser sieht eine Prüfung vor, inwiefern die Volkshochschule Göttingen-Osterode gGmbH die Verwaltung der KMS übernehmen könne. Über die Vorlage zur KMS sowie den Änderungsantrag wird am Montag um 16 Uhr im Kulturausschuss beraten.