Mehrheitsgruppe im Kreistag Göttingen kritisiert "Fake News" anderer Parteien zur KMS
In der Diskussion um den Fortbestand der Kreismusikschule (KMS) übt die Mehrheitsgruppe aus SPD/Grünen und Freien Wählern im Göttinger Landkreis Kritik an den Äußerungen anderer Parteien. Diese würden der KMS erheblichen Schaden zufügen, indem sie Behauptungen über eine beabsichtigte Schließung verbreiten. „Eine Schließung der Musikschule steht überhaupt nicht an und wird weder durch die Verwaltung noch durch die Mehrheitsgruppe angestrebt. Das Gegenteil ist der Fall, wenn im Beschlussvorschlag ausdrücklich ein Partner zur Weiterführung des Kreismusikschulangebots gesucht wird“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Reinhard Dierkes. Zwar zeigt sich die Mehrheitsgruppe offen für eine Neuausrichtung der KMS unter der Verantwortung der Volkshochschule Göttingen-Osterode, aber es sollten auch Gespräche mit anderen Trägern geführt werden. Die Vorgänge sollen dabei transparent gestaltet werden. Jährlich verzeichnet die KMS nach Angaben der Mehrheitsgruppe ein Defizit von mehr als 800.000 Euro. Am Montag berät der Kulturausschuss um 16 Uhr über das Thema.