Geschrieben von Jeanine Rudat
Datum:
Mehrere hundert Mitarbeiter der Uniklinik Göttingen und ihrer Gastronomie-Tochterfirma haben heute gestreikt. Während die direkt bei der Uniklinik Beschäftigten zum Teil nach Hannover fuhren, um dort mit einigen Tausend Landesbeschäftigten zu demonstrieren, streikten die Beschäftigten der 100 Prozent-Tochterfirma für eine Angleichung ihrer Arbeits- und Entlohnungsbedingungen an die der Altbeschäftigten. Das Angebot von ca. 11 Prozent durchschnittliche Lohnsteigerung in den unteren Entgeltgruppen über zwei Jahre verteilt lehnen die Beschäftigten ab. Zurzeit verdienen die größten Beschäftigtengruppen in der GmbH Vollzeit-Bruttolöhne in Höhe von 1.619 Euro, in der weit verbreiteten Teilzeit 810 Euro. Damit liegen sie 30 bis 40 Prozent unter dem Niveau der Löhne, welche die Altbeschäftigten nach TVL erhalten. Viele Beschäftigten müssen ihre Löhne beim Amt „aufstocken“. Die Beschäftigten aus der Uniklinik und Universität Göttingen, die heute in Hannover demonstrierten, fordern Verbesserungen ihrer TVL-Gehälter in einem Gesamtvolumen von sechs Prozent.