Geschrieben von Jeanine Rudat
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Die Göttinger Kreistagsfraktionen wollen mit einem Partner die Kreismusikschule retten. Das ist das Ergebnis der gestrigen Sitzung des Ausschuss für Kultur, Sport und Partnerschaften des Landkreises Göttingen. Ein Defizit von 800.000 Euro und sinkende Schülerzahlen sind der aktuelle Stand, der im Zuge der Kreisfusion Göttingen-Osterode ermittelt wurde. KVHS-Geschäftsführer Peter Staufenbiel, der mit den Verhandlungen betraut wurde, über die gefundene Lösung: „Ich habe mit darauf hingewiesen, dass das vielleicht ergebnisoffen passieren sollte, dass da keine Scheuklappen in eine Richtung angelegt werden. Dann muss man natürlich auch differenziert nach den Zahlen mal fragen, um da die richtigen Schlüsse draus zu ziehen. Und vor allen Dingen muss man jetzt bei der Partnerwahlsuche oder bei dem Prüfungsauftrag für sich auch Ziele definieren. Dass man jetzt einfach sich an irgendwen auch immer, ob VHS oder privaten Partner zusammenschließt oder das übergibt und damit meint, die Probleme gelöst zu haben, der hat einen Irrglauben.“ Zu einer Privatisierung, wie von den Musiklehrern befürchtet, werde es nicht zwangsläufig kommen, so Staufenbiel. Die Idee eines runden Tisches mit allen Beteiligen schließt er nicht aus. Über die Entscheidung des Ausschusses wird am 21. Februar im Kreisausschuss beraten. Am darauffolgenden Tag steht die Empfehlung, ein Kooperationsmodell für die Kreismusikschule zu sondieren, auch im Kreistag auf der Tagesordnung.