Geschrieben von Jeanine Rudat
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Wissenschaftler der Universität Göttingen sind an einem neuen EU-Projekt zur Artenvielfalt in Agrarlandschaften beteiligt. In fünf Ländern Europas untersuchen die Forscher, inwiefern sich die landschaftliche Aufwertung von Lebensräumen auf die Artenvielfalt auswirkt. Im Zentrum des Projekts steht das Rebhuhn, dessen Bestand seit 1980 um rund 94 Prozent zurückgegangen ist. Das deutsche Teilprojekt ist auf vier Flächen im Landkreis Göttingen angesiedelt und wird von der Abteilung Naturschutzbiologie der Universität Göttingen koordiniert. Die Europäische Union fördert das Projekt vier Jahre lang mit insgesamt rund 4,8 Millionen Euro. Davon fließen gut 530.000 Euro an die Universität Göttingen.

Rebhenne mit Küken: Die Küken sind auf insektenreiche, ungespritzte Vegetation angewiesen. (Bild: Universität Göttingen)

Südlich von Göttingen: optimierter Blühstreifen mit dichter, vorjähriger Vegetation. (Bild: Universität Göttingen)

Dr. Eckhard Gottschalk von der Abteilung Naturschutzbiologie der Universität Göttingen. (Bild: Universität Göttingen)