Geschrieben von Jeanine Rudat
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Der neu gewählte Präsident des Niedersächsischen Landkreistages, Göttingens Landrat Bernhard Reuter, fordert mit den Vertretern der 36 Landkreise und der Region Hannover die Landtagsfraktionen und die Landesregierung auf, zusätzlich einen dreistelligen Millionenbetrag für den Katastrophenschutz bereit zu stellen. Reuter wörtlich: „Angesichts der jüngsten Terroranschläge und -verdachtslagen sowie der vielfältigen Herausforderungen durch Hochwasser, Stürme oder auch mögliche Cyber-Attacken muss dem Bereich des Bevölkerungsschutzes künftig eine höhere Priorität eingeräumt werden.“ Änderungen fordert der NLT außerdem bei der Umsetzung der Empfehlungen der Strahlenschutzkommission zur Ausweitung der Evakuierungsradien um Kernkraftwerke. Das Land Niedersachsen müsse bei entsprechenden Ereignissen sofort die Leitung übernehmen und daher auch die entsprechenden Vorplanungen selbst durchführen. Evakuierungen bei einem Strahlenschutz-Ereignis ließen sich nicht in Kreisgrenzen organisieren, so Reuter.