Geschrieben von Jennifer Bullert
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Der Gründer und Generalsekretär der Gesellschaft für bedrohte Völker, kurz GfbV, in Göttingen, Tilman Zülch, ist von seinem Amt zurückgetreten. Der 77-jährige initiierte den Verbund 1968 mit Klaus Guercke als „Aktion Biafra-Hilfe“, um sich politisch wie humanitär für das Ibo-Volk zu engagieren. Das Engagement weitete sich im Laufe der Jahre weiter aus. Zülch im StadtRadio-Interview: „Man braucht eine Menschenrechtsorganisation für diese kleinen, ethnischen, religiösen Minderheiten, für diese kleinen Völker, die unter Völkermord und Massenvertreibung leiden. Und so entstand die Gesellschaft für bedrohte Völker.“ 1992 erhielt die GfbV einen beratenden Status bei den Vereinten Nationen in New York. Zukünftig wird der Asien- und Afrika-Experte der Gesellschaft, Ulrich Delius, den Posten von Zülch übernehmen, der unter anderem das Bundesverdienstkreuz für seine Arbeit bekommen hat.