Geschrieben von Jennifer Bullert
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Trotz der Entscheidung des Göttinger Verwaltungsgerichts, dass der Aufmarsch des Freundeskreises Thüringen/Niedersachsen am Samstag aus Sicherheitsgründen nur beschränkt stattfinden darf, will das Göttinger „Bündnis gegen Rechts“ an den Plänen für seine Blockade festhalten. Es rechnet damit, dass der Freundeskreis in die nächste Instanz geht und Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht in Lüneburg einlegt. Für Samstag sieht das Bündnis zudem erneut eine Spendengala zugunsten der Flüchtlingshilfe vor. Bei der letzten Spendengala waren so 7.800 Euro zusammengekommen. Geplant ist ein bunter und konsequenter Protest von 14 bis 20 Uhr, für den sich bisher mehr als 350 Personen angemeldet haben. Weitere Bündnisse und Parteien planen ebenfalls Aktionen. So will die Partei "Die Partei" an der Kreuzung Weender Tor eine „Mauer der Liebe“ bauen, während die Linke Vorträge an der Kreuzung Groner Tor und auf der Bahnhofsrückseite über Respekt, Toleranz und Solidarität plant.