Geschrieben von Jonas Rietschel
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Im Streit um bezahlbare Wohnheimmietpreise in Göttingen hat das Studentenwerk zwei Wohnheimbewohnern fristlos gekündigt. Das wurde den Mietern am Montag in einem Anwaltsschreiben mitgeteilt. Damit sei eine enorme Eskalation der momentanen Situation herbeigeführt worden, erklärt Feli Schlang, Vertreterin der Wohnheimbewohner Goßlerstraße 17/17a in der Wohnrauminitiative: „Was den Bewohnern vorgeworfen wird, ist, dass sie nicht in einer Frist von zwei Monaten NachmieterInnen bestimmt haben, dem Studentenwerk vorstellig gemacht haben. Dazu muss man sagen, dass das Studentenwerk genau diese Situation erzwungen hat. Wir haben durchaus viele InteressentInnen, die in diese Zimmer einziehen wollen, die Teil dieser Hausgemeinschaften werden wollen. Aber nicht zu den neu festgesetzten Mieten, das ist unmöglich, das ist unmachbar.“ Bereits im Februar hatte das Studentenwerk Konsequenzen solcher Art angekündigt. Aufgrund der stark angestiegenen Mietpreise in Göttinger Wohnheimen besteht seit Monaten ein Konflikt zwischen den Bewohnern und dem Studentenwerk.

Feli Schlang mit dem Anwaltsschreiben (Bild: Jonas Rietschel)