Jahresempfang des Landkreises Göttingen: Kampf gegen politischen Extremismus im Fokus
Göttingens Landrat Bernhard Reuter hat den Kampf gegen politischen Extremismus beim gestrigen Jahresempfang des Landkreises als einen der Schwerpunkte in der Kommunalpolitik hervorgehoben. Er betonte, dass die Kreisverwaltung rechtliche Schritte gegen Rechtsextremisten prüfe, die zuvor Angestellte der Verwaltung vor dem Kreishaus bedroht haben. Zudem thematisierte Reuter auch die Fusion der beiden Landkreise im vergangenen Jahr. Diese sei zwar eine "Vernunftehe", beinhalte aber Möglichkeiten, die Region Südniedersachsen voranzubringen. Dabei skizzierte er unter anderem die Themen Mobilität, Demografie, Schulentwicklung und Integration als wichtige Handlungsfelder. Dazu Reuter: „Wir wollen vor allem etwas tun beim Thema Mobilität. Das geht nicht von heute auf morgen, weil wir hier weitere Partner haben. Zum Beispiel den ZVSN, den Verband für den öffentlichen Personennahverkehr. Da ist auch der Landkreis Northeim mit dabei, wir brauchen die Stadt Göttingen als Partner. Aber unser Ziel ist hier einen integrierten Nahverkehr zu schaffen, mit einer anderen Tarifstruktur mit niedrigeren Preisen. Das werden wir in einem Mehrjahresschrittprogramm abarbeiten.“ Zuletzt habe der Kreistag damit begonnen, die Vorbereitungen für den Haushalt 2018 zu treffen. Dabei seien bereits Schwerpunkthemen in den Bereichen Umwelt und Energie, Bildung, Arbeit, Jugend und Soziales, Leben im Landkreis und Wirtschaft sowie Finanzen und Verwaltung gesetzt worden.
Landrat Bernhard Reuter beim Jahresempfang des Landkreises in der BBS II. (Bild: Jennifer Bullert)