Göttinger Forscher haben mögliche neue Ansatzpunkte für Parkinson-Therapie gefunden
Untersuchungen von Göttinger Wissenschaftlern haben mögliche neue Ansatzpunkte geliefert, um neue Therapieansätze unter anderem bei Parkinson zu erforschen. Die Krankheit kommt nach bisherigen Erkenntnissen durch das Absterben von Nervenzellen zustande. Dabei spielt das Protein alpha-Synuklein eine entscheidende Rolle. Die Forscher des Exzellenzclusters CNMPB an der UMG haben nun zwei Faktoren darauf analysiert, ob und wie sie das Protein beeinflussen. Zu diesen zählen das Sirtuin 2 Protein, das ein Hauptregulator für den Alterungsprozess bildet, und die Glykation, bei der bestimmte Zuckerreste angehängt werden. Dabei konnten sie feststellen, dass beide Faktoren die toxische Wirkung des alpha-Synuklein Proteins unterstützen und sogar steigern.
Senior-Autor der Publikation Prof. Dr. Tiago F. Outeiro, Direktor der Abteilung Experimentelle Neurodegeneration an der Universitätsmedizin Göttingen. (Bild: CNMPB)