Göttinger Piraten: Stadt soll keine Genehmigung für Zirkusse mit Tieren erteilen
Die Stadt Göttingen soll nach Willen der Piraten keine Genehmigungen für Zirkusvorstellungen mit Tieren erteilen. Hintergrund ist, dass zurzeit auf dem Schützenplatz ein Zirkus gastiert, in dem auch Kamele, Zebras und Tiger präsentiert werden. Die Piraten argumentieren, dass der Einsatz von Tieren in solchen Vorstellungen nicht artgerecht sei und Stress für sie bedeute. „Eine tatsächliche Umsetzung in Form von Gesetzen ist längst überfällig. Die Zurschaustellung von exotischen Tieren ist ein Relikt aus vergangenen Tagen, in denen Tiger, Löwen oder Kamele noch als Kuriositäten galten. Viele Zirkusse verzichten inzwischen ganz auf Tiervorführungen und bieten mit ihren akrobatischen Darbietungen hervorragende künstlerische Leistungen“, erklärte der Kreisverbandsvorsitzende der Piraten, Daniel Isberner. Während andere europäische Länder bereits Verbote beschlossen hätten, hinke Deutschland hinterher. Die Piraten verweisen darauf, dass bereits einige deutsche Städte trotzdem ein kommunales Wildtierverbot erlassen hätten, obwohl es Gerichtsverfahren mit Zirkussen nach sich ziehen würde.
Fordert die Stadt Göttingen dazu auf, keine Zirkusse mit Wildtieren in der Stadt zu erlauben: Daniel Isberner. (Bild: Göttinger Kreisverband Piratenpartei)