Geschrieben von Jeanine Rudat
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Zum Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl heute fordert der Göttinger Bundestagsabgeordnete Jürgen Trittin erneut den Atomausstieg. 31 Jahre nach dem Super-GAU gebe es immer noch massive Probleme vor Ort. Es sei unklar, ob eine Katastrophe dieses Ausmaßes überhaupt jemals bewältigt werden kann, so der Grünen-Politiker. Tschernobyl bleibe ein Mahnmal für das tödliche Risiko und die Unbeherrschbarkeit der Atomkraft. Und Tschernobyl zeige, dass Deutschland endlich einen konsequenten Atomausstieg brauche. Dazu benötige es auch mehr Mitspracherecht für Anrainerstaaten bei den Sicherheitsanforderungen für grenznahe Atomkraftwerke. Er fordert die Atomfabriken Urenco und ANF Lingen zu schließen. Im Katastrophenfall müsse es eine unbegrenzte Betreiberhaftung und eine Deckungsvorsorge von mindestens 25 Milliarden Euro geben. Das würde auch automatisch zu einer raschen Abschaltung der schlimmsten Schrottmeiler in Europa führen, so Trittin wörtlich.