Geschrieben von Jeanine Rudat
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Unter dem Motto „Wir sind viele. Wir sind eins“ sind rund 500 Menschen am Tag der Arbeit gestern durch Göttingens Innenstadt gezogen. Vom Platz der Synagoge ging es zum Gänseliesel, wo kurze Reden gehalten wurden. Auf dem Albaniplatz sprachen der DGB-Kreisvorsitzende Lothar Hanisch und Thomas Fischer vom Bundesvorstand des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Laut Hanisch sei Solidarität, gerade in Zeiten, in denen Populisten, mit menschenverachtenden, unsozialen Ansichten, erfolgreich seien, besonders wichtig. Auch Fischer betonte, dass die Gewerkschaften den Rechten eine, so wörtlich: „klare Kante zeigen.“ Aber auch die Wahrung von Arbeitnehmerrechten und gerechteren Löhnen, vor allem auf das Ost-West-Gefälle bezogen, sprach er an. In Osterode fand die Maikundgebung im Haus der Jugend statt. Thomas Domke vom DGB-Bezirk Niedersachsen forderte in seiner Rede Teilhabe, gute Arbeit und Löhne und einen solidarischen Sozialstaat.