Geschrieben von Jeanine Rudat
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Auf dem Bundesparteitag der FDP in Berlin am Freitag ist Konstantin Kuhle aus Göttingen erneut als Beisitzer in den Vorstand der Bundespartei gewählt worden. Der 28-jährige Volljurist ist seit 2015 Mitglied im Bundesvorstand. Die FDP beschäftigte sich am Wochenende auch mit der aktuellen Diskussion um doppelte Staatsangehörigkeiten. Dazu sagte Kuhle: „Wir wissen überhaupt nicht, ob es gerade die 250.000 Bürger mit deutscher und türkischer Staatsangehörigkeit waren, die beim Referendum für Erdoğan gestimmt haben. Und deshalb sollte man in der Debatte nüchtern und sachlich bleiben und nicht versuchen, Menschen zu bestrafen. Natürlich schmerzt es uns als Freie Demokraten, dass es Menschen gibt, die die Politik Erdoğans gutheißen. Daher sollten wir die Integrationspolitik in diesem Land hinterfragen. So sollte etwa in den Bereich Lehrerausbildung und Stadtplanung ein besonderes Augenmerk auf das Ziel von Integration und sozialem Aufstieg gerichtet werden.“ Kuhle ist auch Direktkandidat für die FDP in Göttingen und kandidiert für die FDP auf Platz sechs der Landesliste in Niedersachsen. (Foto auf Desktop: Konstantin Kuhle während seiner Rede beim Parteitag in Berlin (Bild: FDP))

Konstantin Kuhle während seiner Rede beim Parteitag in Berlin (Bild: FDP)