Geschrieben von Julia Kleine
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Am vergangenen Wochenende hat an der Universität Göttingen die Nordostdeutsche Debattiermeisterschaft stattgefunden. Sieger wurde ein Team aus Berlin. Die Gruppe aus der Hauptstadt konnte sich im Finale gegen Studenten aus Hamburg durchsetzen. Das Göttinger Team schied bereits im Halbfinale aus. Debattiert wurde zur Frage: „Hat der Mensch eine Verpflichtung gegenüber der Gesellschaft, sein persönliches Potential so weit wie möglich im Interesse des Gemeinwohls auszuschöpfen, auch zu Lasten persönlicher Präferenzen?“ Mitglied der Ehrenjury war unter anderem die frühere Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger von der FDP, die Nicolas Garz aus Hamburg zum besten Redner der Debatte kürte. Sie war begeistert von dem Wettbewerb: „Es war eine inhaltliche, lebendige und auch rhetorisch hervorragende Debatte zu einem sehr schweren Thema. Muss man erst einen Zugang finden und auf den Punkt bringen. Individualismus gegen Kollektivismus. Wer bestimmt über das Glück des Anderen? Also eine Debatte, die wirklich von argumentativer Auseinandersetzung geprägt war und nicht nach dem Motto geführt wurde – das habe ich schon immer mal sagen wollen.“ Über zwei Tage setzten sich die beiden Teams gegen knapp 100 anderen studentische Debattanten durch. Die Nordostdeutsche Debattiermeisterschaft ist eines der größten Debattierturniere Deutschlands.

Teilnehmer und Juroren vor der Paulinerkirche (Bild: Helmut Viksna)

Plakat der Veranstaltung (Bild: Helmut Viksna)