Geschrieben von Julia Kleine
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Die Biobank der Universitätsmedizin Göttingen, kurz UMG, ist Partner in der neuen „German Biobank Alliance“. Die UMG Biobank beteiligt sich damit an einem nationalen und europaweiten Bioproben- und Datenaustausch zwischen Biobanken. Die Vernetzung von Biobanken sei wesentlich für die individualisierte Präzisionsmedizin. Nur so ließen sich die dafür nötigen aussagekräftigen und vergleichbaren Analysen durchführen, so die Klinik. Niedersachsenweit ist sie die zweite zentrale Klinik-Biobank. Sie bewahrt Biomaterialien unter Berücksichtigung ethischer und rechtlicher Richtlinien zentral für die Forschung auf. Kernstück der Anlage ist ein moderner Kryoroboter für Biomaterialien: Er fasst bis zu zwei Millionen kleine Röhrchen mit biologischen Proben wie Blut, Urin, Speichel, oder Gewebe und konserviert diese bei minus 80 Grad Celsius für viele Jahre. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert die Biobankenallianz bis zum Jahr 2020 mit 14,4 Millionen Euro.

Einlagern der Lagerboxen in der Biobank (Bild: UMG)

Einlagern der Lagerboxen in der Biobank (Bild: UMG)

Der Roboter der Biobank (Bild: UMG)