Geschrieben von Jeanine Rudat
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Mit einem Infostand auf dem Marktplatz startete der BUND Göttingen am Dienstag eine Informationskampagne zu gefährlichen Chemikalien in Kinderspielzeugen. Mit der bereits vor drei Jahren vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. für Smartphones entwickelten ToxFox-App ließen sich bislang nur Schadstoffe in Kosmetika, jetzt aber auch Schadstoffe in Kinderspielzeug aufspüren. Ziel der Smartphone-App ist es, die Belastungen durch gesundheitsschädliche Chemikalien zu verringern. In acht von neun getesteten Kinderprodukten wies der BUND letztes Jahr gesundheitsschädliche Chemikalien nach. Mit der auf dem Smartphone installierten ToxFox-App lässt sich über die Kamera der Barcode des Produktes scannen und direkt bei den Herstellern Informationen über besonders bedenkliche Inhaltsstoffe abfragen. Alle Schadstoffinformationen der Hersteller werden außerdem in einer zugehörigen Datenbank gespeichert und sind so auch anderen App-Nutzern zugänglich. Der BUND appelliert besonders auch an Göttinger Kindertagesstätten bei der Beschaffung von Spielzeugen diese Informationsmöglichkeit zu nutzen und auch die Eltern darüber zu informieren.

Der Toxfox (Bild: BUND)

Das ToxFox Leitmotiv (Bild: BUND)

Der BUND informiert über Schadstoffe in Spielzeug (Bild: Jörg Farys / BUND)

Mit der ToxFox-App kann man Produkte scannen (Bild: Jörg Farys / BUND)