Geschrieben von Jeanine Rudat
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Niedersachsens Kultusministerin Frauke Heiligenstadt hat dem Museum Friedland am Freitag die offizielle Plakette „außerschulischer Lernstandort“ verliehen. Für Heiligenstadt leiste das Museum einen besonderen Beitrag zur historisch politischen Bildung für Jugendliche. „Ich denke, hier kann man sehr gut das Thema Migration, das Thema Weltoffenheit aber natürlich auch die Auswirkungen von Krieg und Terror ganz gut erkennen lernen. Hier in unmittelbarer Nähe zum Grenzdurchgangslager können Schülerinnen und Schüler das Spannungsverhältnis zwischen unserer Geschichte in Deutschland aber auch zwischen aktuellen Situationen ganz gut kennenlernen. Und ich denke außerschulische Lernstandorte tragen dazu bei, dass es haften bleibt bei Schülerinnen und Schülern.“ Das Museum Friedland bietet als außerschulischer Lernstandort Workshops für die Oberstufe und für die Klassen neun und zehn, die sich an den Lehrplänen für das Fach Geschichte orientieren. Das Museum Friedland ist der 59. außerschulische Lernstandort, den das Niedersächsische Kultusministerium in Niedersachsen ausgezeichnet hat. In Göttingen ging die Anerkennung für besondere pädagogische Konzepte unter anderem auch an die Saline Luisenhall, die Erdbebenwarte und Musikinstrumentensammlung der Universität.

Niedersachsens Kultusministerin Frauke Heiligenstadt überreichte die offizielle Plakette „außerschulischer Lernstandort“ anlässlich der Feier im historischen Friedländer Bahnhof. (Bild: Tina Fibiger)