Geschrieben von Jennifer Bullert
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Schüler und Lehrer des Göttinger Otto-Hahn-Gymnasiums planen am Freitag eine Demonstrationlehrstunde. Mit dieser wollen sie auf die Raumnot der Schule aufmerksam machen, die vor allem aus der Wiedereinführung der neunjährigen Gymnasialzeit und aus hohen Anmeldezahlen resultiert. Die Elternvertreterin Kathrin Körber kritisiert, dass der provisorisch aufgestellte Container im Sommer ersatzlos abgerissen werde und die Schüler anschließend in der nahegelegenen Berufsbildenden Schule II unterrichtet werden sollen. Auch Schulleiterin Rita Engels bemängelt dieses Vorhaben: „Uns war bereits vor einem Jahr ein Neubau/Anbau/Erweiterungsbau in Aussicht gestellt worden. Und jetzt hat man sich überlegt, dass es kostengünstiger ist, vermeintlich kostengünstiger aus meiner Sicht, Räume in der anliegenden BBS anzumieten und zwar dauerhaft für 20 bis 25 Jahre. Aus schulischer Sicht würde es viele pädagogische Konzepte zerschlagen und gleichzeitig auch unseren Schülern die Heimat nehmen in Anführungszeichen.“ Die „Demonstrationslehrstunde“ findet Freitag von 10 bis 12:30 Uhr vor dem Alten Rathaus in Göttingen statt.