Ran Hirschl aus Kanada erhielt Alexander von Humboldt-Professur an Uni Göttingen
Ran Hirschl von der University of Toronto in Kanada hat eine Alexander von Humboldt-Professur an der Universität Göttingen erhalten. Gemeinsam mit fünf weiteren Spitzenwissenschaftlern ist der Experte für Verfassungsrecht und Politikwissenschaft gestern in Berlin mit dem höchstdotierten Forschungspreis Deutschlands ausgezeichnet worden. Damit verbunden ist ein Preisgeld in Höhe von fünf Millionen Euro für experimentell arbeitende Forscher und dreieinhalb Millionen Euro für theoretisch arbeitende. Der Präsident der Humboldt-Stiftung, Helmut Schwarz, hob die steigende Beliebtheit Deutschlands als Forschungsland hervor. Wissenschaftler würden für die hiesigen Fördermöglichkeiten weltweit beneidet. Die Stiftung zeichnet jährlich bis zu zehn weltweit anerkannte Spitzenwissenschaftler aller Disziplinen aus. Dabei sind auch die Konzepte der Universitäten ausschlaggebend, die den Forschern möglichst langfristige Perspektiven bieten sollen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert die Professuren.