Göttinger Piraten, Partei und FDP wollen mehr Sicherheit an Fußgängerüberwegen
Die Göttinger Ratsgruppen von Piraten, Partei und FDP wollen im Bauausschuss einen Antrag zu mehr Verkehrssicherheit an Fußgängerüberwegen stellen. Das bisher längs verlaufenden Rillenpflaster in den Blindenleitsystemen der Gehwege bereite Rollstuhlfahrern, Menschen mit Rollatoren oder auch Kinderwagen oder Rollkoffern Probleme. „Wir Piraten haben bereits beim Umbau der Weender Tor-Kreuzung Ende 2014 die flächige Verlegung von Rillenpflaster auf Verkehrsinseln als gefährlich kritisiert“, so Francisco Welter-Schultes, verkehrspolitischer Sprecher der PIRATENundPARTEI-Ratsgruppe. Außerdem sei an der vielbefahrenen Kreuzung beobachtet worden, dass Radfahrer bei hohem Verkehrsaufkommen die Rillenbereiche diagonal überfahren, um nicht ins Schlingern zu geraten, und dadurch noch mehr Gefahren erzeugen, so Welter-Schultes weiter. Auch die FDP hatte mehrmals im Bauausschuss die neue Verkehrsführung als unprofessionell und wenig bedarfsgerecht kritisiert. Nun fordern Piraten, Partei und FDP, die Übergänge zwischen Gehweg und Fahrbahn in Göttingen in Zukunft anders zu gestalten und das in der Kritik stehende Rillenpflaster nicht mehr so zu verlegen wie bisher. Stattdessen solle der Leitfaden der Bamberger Stadtverwaltung von 2014 angewendet werden, wonach solche Übergänge unter anderem mit längs verlegtem Rillenpflaster für Blinde und Sehbehinderte ausgestattet sein sollen.