Geschrieben von Jeanine Rudat
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Die Universität und die Stadt Göttingen haben sich am Dienstag am 5. bundesweiten Tag der Diversität beteiligt. Sechs Einrichtungen aus Stadt und Landkreis, die sich der Umsetzung von Vielfalt verpflichtet haben, haben sich vorgestellt. Die Veranstaltung fand in der Aula am Wilhelmsplatz statt, danach gab es ein buntes Rahmenprogramm. Es könne aber nicht nur darum gehen, Vielfalt zu feiern, es müssten auch politische Konsequenzen gezogen werden, so Siegfried Lieske, Bildungsdezernent der Stadt Göttingen: „Für uns, als Stadtverwaltung Göttingen, ist es wichtig, immer mehr sozusagen diese bunte, diese vielfältige Bevölkerung auch bei den Beschäftigten bei der Stadt Göttingen abzubilden. Das ist nicht von heute auf morgen zu erreichen, das ist ein längerer Weg. Da gibt es viele Barrieren. Und die sozusagen anzugehen, ist wichtig.“ Auch der Landkreis Northeim machte sich für Vielfalt stark. Für die Folgejahre solle die Zusammenarbeit an verschiedenen Stellen weiter ausgebaut werden – auch Aktionen in der Bevölkerung seien denkbar. Ab Herbst werde darüber hinaus in Kooperation mit der Universität Göttingen eine Masterarbeit zur weiteren Zielsetzung der Charta der Vielfalt beim Landkreis Northeim entstehen. Der Tag der Diversität geht auf die Initiative 'Charta der Vielfalt' zurück. Diese soll Unternehmen und Organisationen dazu anregen, sich gegen Vorurteile und Diskriminierung einzusetzen. 2015 hatte die Universität Göttingen die Charta unterzeichnet, 2016 folgte die Stadt Göttingen.

Uljana Klein, Gleichstellungsbeauftragte beim Landkreis Northeim, im Gespräch mit ihrem Kollegen Manfred Weddig aus der Kreisbauverwaltung. Anlässlich des Diversity-Tages (Tag der Vielfalt) gab es im Landkreis Northeim erstmals eine konzertierte Aktion für das Personal der Kreisverwaltung. Neben interessanten Gesprächen gab es auch eine Umfrage, was für das Personal des Kreises Vielfalt bedeutet. (Bild: Renate Rohne)