Geschrieben von Jennifer Bullert
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An Parkinson erkrankte Menschen leiden seltener an bösartigen Tumoren. Das haben nun Forscher des Max-Planck-Insituts für biophysikalische Chemie und der Universitätsmedizin Göttingen gemeinsam mit Wissenschaftlern der Ludwig-Maximilians-Universität in München herausgefunden. Allerdings stellten sie in ihrer Untersuchung auch fest, dass Parkinson-Patienten ein mehr als zwei Mal so großes Risiko besitzen, an Schwarzem Hautkrebs zu erkranken. Dafür verantwortlich ist das Protein alpha-Synuclein. Dieses bildet im Gehirn von Parkinson-Erkrankten Verklumpungen und schädigt Nervenzellen. Zugleich schützt es aber auch die Krebszellen, sich selbst abzubauen. Durch die chemische Substanz Anle138b werde die Bildung von alpha-Synuclein-Oligomeren vermindert. Damit schütze der Wirkstoff die Nervenzellen. Mit der nun gemachten Entdeckung hoffen die Forscher, die Krebstherapie zu verbessern.