Geschrieben von Jennifer Bullert
Datum:
Mehr als ein Drittel der Ausreisefälle in das Dschihad-Gebiet Syrien/Irak im vergangenen Jahr aus Niedersachsen stammt aus der Region Hildesheim/ Göttingen. Das geht aus dem aktuellen niedersächsischen Verfassungsschutzbericht hervor. Dabei wird davon ausgegangen, dass die ausgereisten Personen sich in erster Linie im Deutschsprachigen Islamkreis Hildesheim radikalisiert haben. Dieser war im Frühjahr verboten worden. Die Moscheen in Göttingen seien zudem auch dem Einfluss der Muslimbrüderschaft ausgesetzt. Diese strebe danach, Regierungen in ihren Heimatstaaten durch einen islamischen Gottesstaat abzulösen, der auf der Scharia gründet.