Göttinger Ratsfraktionen von SPD und CDU kritisieren Bauarbeiten an der B27 und der B3
Die Verkehrsbehinderungen durch zwei Baustellen auf der B27 und der B3 bei Göttingen stoßen auf Unverständnis bei den Ratsfraktionen von SPD und CDU. In der Kritik stehen vor allem die Baumaßnahmen auf der B27 Ebergötzen Richtung Göttingen und die Sperrung der B3 Bovenden in Richtung Göttingen. Laut CDU-Ratsfraktion sei der tägliche kilometerlange Stau von Bovenden über die alte B3 nach Weende unnötig. Die einseitige Vollsperrung der neuen B3 stadteinwärts könne vermieden werden, wenn die stadtauswärts führende Doppelfahrbahn in beiden Richtungen einspurig genutzt würde, so Hans Otto Arnold, der Vorsitzende des Bau- und Planungsausschusses der Stadt. Auch die SPD-Ratsfraktion kritisiert die massiven Behinderungen durch die Bauarbeiten. Neben den technischen und rechtlichen Gründen, die eventuell keine Möglichkeit gelassen hätten, die Baumaßnahmen zu unterschiedlichen Zeitpunkten durchzuführen, stört sich die SPD-Ratsfraktion besonders an der Stellungnahme der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Diese ließ mitteilen, dass die Behinderungen im Berufsverkehr unabhängig von der Baustelle auf der B27 auftreten würden. Am Wochenende wird die Verkehrssituation durch eine weitere Baumaßnahme verschärft: Von Freitagabend bis Sonntag wird die Anschlussstelle A7 Göttingen Richtung Hannover voll gesperrt.