Göttinger Stadtverband der Jungen Union fordert Maßnahmenpaket gegen Salafismus
Der Stadtverband der Jungen Union Göttingen (JU) fordert ein Maßnahmenpaket der Stadt gegen Salafismus. Grund ist der vergangene Woche veröffentlichte niedersächsische Verfassungsschutzbericht. Dieser hatte angemerkt, dass ein Drittel der Ausreisen in dschihadistische Gebiete wie Syrien und den Irak aus der Region Hildesheim/Göttingen stammt. Auch vor dem Hintergrund der beiden im Februar in Göttingen festgenommenen Gefährder solle die Stadt nun verstärkt auf Präventionsarbeit setzen, fordert die JU. Dabei sei es wichtig, schon in der Schule Aufklärungsarbeit zu leisten, damit Jugendliche sich nicht radikalisieren, erklärte die Pressesprecherin der JU, Anna Grill. Sie schlägt vor, Vertrauenslehrer dahingehend zu schulen und Beratungsstellen für Familien und Freunde zu schaffen. Diese solle jedoch anonym aufgesucht werden können, damit die Überwindung zur Kontaktaufnahme nicht zu schwer falle.