Geschrieben von Julia Kleine
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In der Diskussion um die Schließung von Flüchtlingsunterkünften in Göttingen plädiert die CDU-Ratsfraktion dafür, die Einrichtungen auf der Siekhöhe und im Nonnenstieg zu erhalten. Um trotzdem Kapazitäten einzusparen, schlägt die CDU vor, das neue Gebäude am Albrecht-Thaer-Weg mit 300 Appartements als Studentenwohnheim zu nutzen. Bei den Einrichtungen auf der Siekhöhe und am Nonnenstieg handele es sich um zwei stark differenzierte Angebote, die nicht einfach gegeneinander ausgetauscht werden könnten, erklärte Ludwig Theuvsen, der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion. Für das Appartementprojekt im Albrecht-Thaer-Weg sei dagegen von Anfang an geplant worden, es langfristig als Studentenwohnheim zu nutzen. Der Verzicht auf die Nutzung für die Unterbringung von geflüchteten Menschen würde einen wesentlichen Beitrag zur Entlastung des angespannten und durch starke Mietpreissteigerungen gekennzeichneten studentischen Wohnungsmarktes in Göttingen leisten, so die CDU-Fraktion.