Ex-Bürgermeisterin von Bad Sachsa muss der Stadt 39.000 Euro zurückzahlen
Die ehemalige Bürgermeisterin von Bad Sachsa, Helene Hofmann, muss der Stadt 39.000 Euro zurückzahlen. Das hat gestern das Göttinger Verwaltungsgericht entschieden. Nach Informationen des Göttinger Tageblatts handelt es sich bei der Summe um Nebeneinkünfte der Ex-Bürgermeisterin, die sie während ihrer Amtszeit als Aufwandsentschädigung aus Ämtern für die Stadtwerke, die Bädergesellschaft, die Wasserversorgung und eine Versicherung erhalten hatte. Hofmann hatte gegen die Rückzahlungsaufforderung der Stadt Bad Sachsa geklagt. Das Gericht stellte fest, dass die Nebeneinkünfte aus hauptamtlichen Tätigkeiten der Bürgermeisterin stammten. Somit hätte sie die Vergütung in voller Höhe an die Kasse der Stadt weitergeben müssen. Hofmann selbst erklärte, sie habe nicht gewusst, dass sie die Gelder hätte abführen müssen. Dem widersprach der Rechtsvertreter der Stadt. Hofmann habe bewusst sein müssen, dass die Zahlungen an die Kommune gehen müssten.