Geschrieben von Melanie Große
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Die Richter des Göttinger Landgerichts haben gestern einen 39-jährigen Mann wegen einer tödlichen Messerattacke zu vier Jahren Haft verurteilt. Ihm waren Totschlag, vorsätzliche Körperverletzung, schwere räuberische Erpressung und schwerer Raub vorgeworfen worden. Obwohl der Angriff tödlich war, sprach das Gericht den Göttinger von der Anklage des Totschlags frei. Aufgrund seiner Drogensucht soll der 39-Jährige in einer Entziehungsanstalt untergebracht werden. Er hatte am 9. August vergangenen Jahres bei einer Auseinandersetzung einem 44-jährigen Mann mit einem Messer in den Magen gestochen. Das Opfer konnte sich schwer verletzt in eine Göttinger Apotheke retten und den Namen seines Angreifers nennen, bevor es verstarb.