Geschrieben von Julia Kleine
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Der neue Landesvorsitzende der Jungen Alternative, kurz JA, Lars Steinke hat die Berichterstattung des Göttinger Tageblatts über den Landeskongress am vergangenen Wochenende scharf kritisiert. Die Zeitung hatte unter anderem von einer Zusammenarbeit zwischen der JA und dem Thüringer Freundeskreis sowie der Identitären Bewegung berichtet. Eine Zusammenarbeit mit diesen beiden Gruppen gäbe es nicht und werde es auch nicht geben, so Steinke in einer Stellungnahme. Der Artikel basiere zum Teil auf unwahren Aussagen zweier ehemaliger Mitglieder der Landes-JA, die nach einem innerparteilichen Konkurrenzkampf nun versuchen würden, dem Bild der Partei in der Öffentlichkeit zu schaden. Auch die Aussage, dass im neuen Vorstand Rechtsextreme oder Neonazis säßen, weist Steinke entschieden zurück. Am vergangenen Samstag war Steinke mit knapper Mehrheit zum Landesvorsitzenden der JA gewählt worden. Kurz darauf hatte es einen Eklat mit dem Vorsitzenden der Landes-AfD Armin-Paul Hampel gegeben. Nach Informationen des Göttinger Tageblatts sei es im Anschluss zu einer Austrittswelle bei der JA gekommen.