Geschrieben von Tina Fibiger und Julia Kleine
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Das Jobcenter des Landkreises Göttingen hat eine positive Jahresbilanz für 2016 gezogen. Die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsbezieher ist um 0,8 Prozent gesunken. Gut 3.500 Menschen konnte im vergangenen Jahr ein Arbeitsplatz vermittelt werden. Bei den Langzeitleistungsbeziehern gab es sogar ein Minus von 3,8 Prozent. Mit dieser Quote nimmt das Jobcenter einen Spitzenplatz im bundesweiten Ranking vergleichbarer Landkreise ein. Die positiven Trends begründet Kreisrat Marcel Riethig nicht nur mit der Situation auf dem Arbeitsmarkt, sondern auch mit der Landkreisfusion. „Die Arbeitgeber stellen sehr häufig ein und das merkt man auch an den Zahlen. Ich finde, die Fusion auch eine Bereicherung auch im Bereich der Jobcenter. Sowohl das Osterode Jobcenter hatte Spitzenplätze in der Vergangenheit als auch das Göttinger Jobcenter mit anderen Rahmenbedingungen und anderen Programmen und wir haben die Gelegenheit, das Beste aus zwei Welten zusammen zu führen Wir sind jetzt das zweitgrößte kommunale Jobcenter in Niedersachsen und die größte Arbeitsverwaltung in Südniedersachsen.“ Das Jobcenter des Landkreises wird sich bei der Vermittlung von Arbeitsplätzen, Fortbildungs- und Eingliederungsmaßnahmen jetzt besonders auf drei Bereiche konzentrieren. Das betrifft die berufliche Integration von Flüchtlingen, Langzeitarbeitlosen und die beruflichen Startchancen für Jugendliche in schwierigen Lebensverhältnissen ohne Abschluss. Die Jahresbilanz der Jobcenter Göttingen und Osterode wurde nach der Landkreisfusion zum ersten Mal ermittelt. Die beiden Jobcenter betreuen gemeinsam mehr als 21.000 Menschen.