Geschrieben von Christian Bröhl und Julia Kleine
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Gestern wurden im Prozess um die Tötung einer jungen Frau in Hardegsen weitere Zeugen vernommen. Dabei ging es vor allem um die Fluchtwege, die der 29-jährige Angeklagte nach der Tat genommen haben könnte. Polizisten waren zuvor mehrere Routen vom Tatort zur Wohnung des Angeklagten abgelaufen. Am 11. August des vergangenen Jahres soll der 29-Jährige in Hardegsen seiner Ex-Freundin aufgelauert haben, als diese von der Arbeit kam und ihr Auto an der Straße parkte. Nach einem Streit soll der Angeklagte ein Messer gezogen und mehrmals auf die 23-Jährige eingestochen haben. Sie verstarb in der folgenden Nacht in einem Göttinger Krankenhaus. Als weitere Zeugin wurde die Psychologin der Mutter des Opfers befragt. Sie berichtete von schweren psychischen Folgen, unter denen die Frau seit dem Tod ihrer Tochter leide. Der Prozess am Göttinger Landgericht wird am Freitag fortgesetzt.