Geschrieben von Jeanine Rudat
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Ein 34-jähriger Mann hat gestern Abend in Scheden eine Polizistin verletzt. Der offenbar psychisch verwirrte Mann aus Einbeck löste den Einsatz aus, weil er im Bereich der Kirche herumschrie, tobte und mit einem Taschenmesser hantierte. Dieses konnte der Kollege der Polizistin an sich nehmen. Bei anschließenden Versuchen ihn zu ergreifen, schlug der Einbecker immer wieder um sich, rannte plötzlich davon oder stürmte im nächsten Moment auf die Polizisten zu und nahm eine drohende Haltung ein. Als er den Polizisten unvermittelt mit Fäusten angriff, setzte seine Kollegin Pfefferspray gegen ihn ein. Dennoch schaffte er es die Polizistin unter anderem mit einem Würgegriff am Hals zu erfassen und zu verletzen. Mit Unterstützung einer hinzugerufenen Funkstreife der Polizeistation Friedland konnte der mutmaßlich psychisch Kranke wenig später nach einer weiteren fußläufigen Verfolgung in der nahegelegenen Feldmark ergriffen werden. Ein Rettungswagen brachte ihn in die Göttinger Uniklinik. Von hier aus wurde er in eine psychiatrische Fachklinik verlegt. Die 34 Jahre alte Polizeioberkommissarin aus Hann. Münden ist aufgrund der davongetragenen Verletzungen zurzeit nicht dienstfähig. Ihr Streifenpartner blieb unverletzt.