Algerischer Gefährder aus Göttingen ist in sein Heimatland abgeschoben worden
Der algerische Gefährder, der Anfang des Jahres bei einer Großrazzia in Göttingen wegen Terrorverdachts festgenommen worden war, ist gestern nach Algerien abgeschoben worden. Das hat das Niedersächsische Innenministerium mitgeteilt. Im April war bereits ein Nigerianer abgeschoben worden, der ebenfalls bei der Razzia in Göttingen festgenommen worden war. Die Sicherheitsbehörden hatten den Männern vorgeworfen, sich in der radikal-islamistischen Szene bewegt und einen Terroranschlag geplant zu haben. Die Abschiebung des 28-jährigen Algeriers hatte sich mehrere Wochen verzögert, weil er, ebenso wie der Nigerianer, erfolglos vor dem Bundesverwaltungsgericht geklagt hatte, um vorläufigen Rechtsschutz zu erhalten. Für beide Gefährder gilt ein lebenslanges Wiedereinreiseverbot nach Deutschland.