Protest von Göttinger Amnesty International-Hochschulgruppe "Turkey: Free them all"
Die Göttinger Amnesty International-Hochschulgruppe hat gestern mit Studierenden für die Freilassung von Inhaftierten in der Türkei protestiert. Die Veranstaltung fand zeitgleich auch in anderen Teilen der Welt statt. Während auf dem Platz der Göttinger Sieben die Forderung „Turkey: Free them all“ stand, hielten die Demonstranten Bilder türkischer Inhaftierter hoch, andere wiederum Listen mit den Namen der Betroffenen. Über den Protest sagt Organisator Tom Seibold: „Es hat sich zugespitzt jetzt innerhalb des letzten Jahres, seit dem Putsch-Versuch bis hin jetzt eben im letzten Monat, dass auch der ehrenamtliche führende Vertreter von der MC Türkei und auch die hauptamtliche Direktorin inhaftiert wurden, im Vorwurf, dass sie einer terroristischen Organisation angehören, der aber ganz klar unhaltbar ist. Ich glaube dass wir heute mit dieser Aktion auf jeden Fall die Aufmerksamkeit ein bisschen auf das Thema richten, weil natürlich unter den anderen Aspekten die in den Nachrichten kommen, vielleicht das untergehen könnte, dass Leute sich des Themas bewusst sind und politischen Druck erzeugen.“ Die Aktion wurde von professionellen Fotografen begleitet. Die Veröffentlichung ihrer Bilder soll den Druck auf die Türkei und die Freilassung der Inhaftierten erhöhen.
Die protestierenden Studenten hielten Bilder der Inhaftierten hoch (Bild: Christian Bröhl)
Andere, die dem Aufruf folgten, hielten Listen hoch, die die Forderungen der Göttinger Amnesty International - Hochschulgruppe an die Türkei zeigten (Bild: Christian Bröhl)
„Turkey free ´m all“ stand am Donnerstag in großen Buchstaben auf dem Platz der Göttinger Sieben (Bild: Christian Bröhl)