Nach Lindner-Besuch in Göttingen - Jusos kritisieren FDP für Hochschulpolitik
Anlässlich des Besuches des FDP-Vorsitzenden und Spitzenkandidaten Christian Lindner in Göttingen im Rahmen seiner Universitätstour „Aufstieg durch Bildung - Republik der Chancen“ am Samstag, hat der niedersächsische Landesverband der Jungsozialisten seine Hochschulpolitik kritisiert. Es sei nach wie vor ein Problem, dass weniger Kinder aus Arbeiterfamilien studieren, als aus Akademikerfamilien. Dieses Problem werde sich allerdings auch nicht durch die Einführung von nachgelagerten Studiengebühren lösen, so Jakob Blankenburg, Landesvorsitzender der Jusos. Es könne nicht sein, dass die Besserverdienenden in der Bildung ein Zwei-Klassen System aufrechterhalten wollen, ergänzt die Vorsitzende des Juso Unterbezirks Göttingen, Larissa Freudenberger. Das sei alles was hinter den Plänen der FDP stecke. Ihre Partei und die SPD fordern kostenlose Bildung bereits von der Kita an, bezahlbaren Wohnraum, ein bedarfsdeckendes BAföG und eine staatlich ausfinanzierte Lehre.