Geschrieben von Julia Kleine
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Göttinger Wissenschaftler des Instituts für Physikalische Chemie entwickeln Sensoren, die gefährliche Keime aufspüren können. Um bakterielle Infektionen zu verhindern, benötige man diagnostische Werkzeuge, die möglichst schnell und zuverlässig und ohne Aufreinigung sowie Kultivierung auskommen sollten, erklärte Projektleiter Sebastian Kruss. Die Forscher entwickeln in dem geplanten Projekt fluoreszente Nanosensoren für Bakterien. Sie leuchten im für Menschen nicht sichtbaren nahen Infrarotbereich. Die Sensoren sollen einerseits Botenstoffe, mit denen Bakterien kommunizieren, aber auch Bestandteile der Bakterienhülle erkennen. Sensoren, die bei verschiedenen Emissionswellenlängen leuchten, werden dann kombiniert und mit Hilfe dieses optischen Fingerabdrucks können die Bakterien identifiziert werden. Die VolkswagenStiftung fördert das Projekt in den kommenden drei Jahren mit rund 400.000 Euro.

Dr. Sebastian Kruss (Bild: Universität Göttingen)