Geschrieben von Christian Bröhl
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Der Göttinger CDU-Bundestagsabgeordnete Fritz Güntzler fordert mehr Unterstützung für häusliche Pflegedienste. Im Rahmen seiner Sommertour hat der Politiker heute den häuslichen Pflegedienst Kinderambulanz, kurz Kimbu, in Göttingen besucht. Kimbu versorgt ausschließlich schwerkranke Kinder und Jugendliche in einem Umkreis von 90 km um Göttingen. Dabei sind Geschäftführerin Kerstin Mollenhauer und ihr Team auf Spenden angewiesen, da die Kosten allein vom Geld der Krankenkassen nicht tragbar sind. Güntzler sieht hier Optimierungsbedarf. „Ich habe erstmal mitgenommen, dass hier bei der Pflege die Kinder im Mittelpunkt stehen und die Qualität der Pflege im Mittelpunkt steht und wenn das so ist, muss diese Qualität auch bezahlt werden und von daher sind die Krankenkassen hier gefordert auch die Institution, die Pflegeeinrichtung, die Pflegedienste so finanziell Auszustatten dass sie nicht in finanzielle Schwierigkeiten kommen und die Kinder die Pflege bekommen die ihnen auch zusteht, von daher werden wir nachschärfen müssen als Gesetzgeber wenn die Krankenkassen hier nicht bereit sind die entsprechenden finanziellen Mittel aufzubieten.“ Seit Jahren steige der Bedarf nach einem häuslichen Kinderkrankenpflegedienst an, so Mollenhauer. In den letzten Jahren sei deshalb das Einzugsgebiet der Kimbu angewachsen und reiche heute von Hildeheim bis Mühlhausen. Da die Krankenkassen die Anfahrten jedoch nicht als Dienstfahrten ansehen würden, Kimbu aber keine schwerkranken Kinder ablehnen möchte, stehe der Pflegedienst vor einem finanziellen Problem. Mollenhauer hofft nun, dass die sich die Politik diesem Problem annimmt.

Kimbu-Pflegedienstleitung Antje Schischkoff im Gespräch mit dem Göttinger CDU-Bundestagsabgeordneter Fritz Güntzler (Bild: Christian Bröhl)

v.l.n.r.: Kimbu-Pflegedienstleitung Antje Schischkoff, Kimbu-Geschäftsführerin Kerstin Mollenhauer und der Göttinger CDU-Bundestagsabgeordnete Fritz Güntzler (Bild: Christian Bröhl)