Elektrobus zwischen Dransfeld und Göttingen soll am 6. November starten
Ab dem 6. November soll der elektrobetriebene Kleinbus von Dransfeld nach Göttingen fahren. Ursprünglich sollte er bereits seit Mai die Strecke bedienen. Das Fahrzeug bietet für acht Personen und einen Rollstuhlfahrer Platz. Die Anschaffung übernahmen das Land Niedersachsen und die Göttinger Verkehrsbetriebe (GöVB). Die Kosten belaufen sich auf 130.000 Euro. Der Bürgerbus soll jedoch nicht das bisher bestehende Linientaxi-Angebot einschränken, sondern vielmehr ergänzen. Dazu der CDU-Bundestagsabgeordnete Fritz Güntzler: „Es gibt eine gute Chance für dieses Projekt, weil eben hier Haupt- und Ehrenamt vernetzt miteinander arbeiten. Die Kompetenz der GöVB wird eingebracht und das bürgerschaftliche Engagement. Ich glaube aufgrund der demografischen Entwicklung ist es ja so, dass wir in gewissen Ortschaften Menschen haben, die nicht mehr so mobil sind, denen wir aber aufgrund der Anzahl der dort noch Lebenden kein richtiges Angebot im ÖPNV machen können. Von daher ist das Bürgerbus-Projekt eine tolle Lösung.“ Der Göttinger Bürgerbusverein besteht seit einem Jahr. Insgesamt zählt die Einrichtung 30 Mitglieder. Als Fahrer haben sich jedoch bisher nur sieben Ehrenamtliche gemeldet. Damit das Projekt starten kann, werden insgesamt 15 Fahrer benötigt. Der Vorsitzende des Göttinger Bürgerbusvereins, Bernd Alrutz, hofft für die Zukunft auf mehr ehrenamtliche Beteiligung der Bürger.
Der Bus soll Dransfeld an Göttingen anbinden. (Bild: Christian Bröhl)
Der Göttinger CDU-Bundestagsabgeordnete Fritz Güntzler informierte sich über den Elektrobus bei den Göttinger Verkehrsbetrieben. (Bild: Christian Bröhl)