Geschrieben von Andreas Miller
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Im vergangenen Jahr gab es in Stadt und Landkreis Göttingen rund 7.200 registrierte Verkehrsunfälle, 846 davon waren Wildunfälle. Vor allem in den bewaldeten Gebieten ist die Unfallgefahr besonders hoch. Dazu Hauptkommissar Jörg Arnecke von der Polizeiinspektion Göttingen: „Wir haben einmal in dem Bereich des Polizeikomissariats Hann. Münden eine vermehrte Anzahl von Verkehrsunfällen, wo letztendlich verletzte Verkehrsteilnehmer, verunglückte Verkehrsteilnehmer halt gestiegen sind, die die Anzahl gestiegen ist. Wir haben im Zuständigkeitsbereich des Polizeikomissariats Duderstadt ebenfalls einen Anstieg von Wildunfällen. Das lässt sich unter anderem damit begründen im Bereich von Hann Münden sehr viel Wald, die Tiere queren letztendlich. Und wir haben im Bereich von Duderstadt ähnliche Phänomene.“ 95 Prozent der Wildunfälle haben lediglich Sachschäden zur Folge, doch in fünf Prozent der Fälle sind bei einer Wildkollision Personenschäden zu verzeichnen gewesen. Hauptunfallursachen sind dabei laut Polizeiinspektion Göttingen vor allem überhöhte Geschwindigkeit und Unkenntnis über das richtige Verhalten in entsprechenden Situationen. Da die Gefahr von Wildunfällen weithin unterschätzt werde, hat die Polizeiinspektion Göttingen in Kooperation mit der Göttinger Jägerschaft eine Aufklärungskampagne gestartet.